Industriekulturabende

Berliner Licht - Osram in historischer Perspektive

16. Industriekulturabend am 11. November 2016 (Berlin)

„Berliner Licht“ titelte Dr. Günther Luxbacher von der TU Berlin seinen Vortrag über die Geschichte der Osram GmbH, die 1919 durch Fusion von Siemens, AEG und der Deutsche Auergesellschaft entstanden war. Berlin, schon längst als „Elektropolis“ weltweit führender Standort der Elektroindustrie, war eine Stadt der Lichter. Lichtfestivals anderer Art war der zweite Vortrag des Abends gewidmet: Helmut Bien, „luminale“-Kurator in Frankfurt/M., spannte einen Bogen zu Lichtfesten der Moderne, allen voran die Fête des Lumières in Lyon und die Luminale ein Frankfurt. Bien wünschte zum 100. Jubiläum der Schaffung Groß-Berlins 2020 auch andere Facetten der Stadt aus dem Schatten zu holen. Berlins reiches Erbe der Industriekultur könnte die Rolle als „Elektropolis“ aufnehmen und weiterentwickeln. Dr. Manfred Uhlitz, Vorsitzender des Vereins für die Geschichte Berlins, führte durch den Abend und schuf die die kulturhistorische Klammer von der religiösen Deutung der Sonne im alten Ägypten bis zur Begeisterung für Lichtfestspiele heute. Mehr ...

„Berliner Licht“ titelte Dr. Günther Luxbacher von der TU Berlin seinen Vortrag über die Geschichte der Osram GmbH, die 1919 durch Fusion von Siemens, AEG und der Deutsche Auergesellschaft entstanden war und in der ein unvergleichliches elektrotechnisches Know-how vereinigt wurde. Berlin, schon längst als „Elektropolis“ weltweit führender Standort der Elektroindustrie, war eine Stadt der Lichter.

Lichtfestivals anderer Art war der zweite Vortrag des Abends gewidmet: Helmut Bien, „luminale“-Kurator in Frankfurt/M., spannte einen Bogen zu Lichtfesten der Moderne, allen voran die Fête des Lumières in Lyon und die Luminale ein Frankfurt. Bien wünschte zum 100. Jubiläum der Schaffung Groß-Berlins 2020 auch andere Facetten der Stadt aus dem Schatten zu holen. Berlins reiches Erbe der Industriekultur, innovative Konzepte und die Beteiligung der Berliner und der Berlinbesucher könnten die Rolle als „Elektropolis“ aufnehmen und weiterentwickeln. Dr. Manfred Uhlitz, Vorsitzender des Vereins für die Geschichte Berlins führte durch den Abend und schuf die die kulturhistorische Klammer von der religiösen Deutung der Sonne im alten Ägypten über das Heiligkeitssymbol in christlicher Kunst bis zur Begeisterung für Lichtfestspiele heute