Tagungen und sonstige Veranstaltungen des BBWA

Schmuckstck IndustriekulturSchmuckstück der Industriekultur

Oktober 2018, Bahnhof Alt-Reinickendorf

Der Oktober-Spaziergang, der erneut im Rahmen des Formates „Industriespaziergänge in Reinickendorf“ und in Kooperation mit dem Bezirksamt Reinickendorf durchgeführt wurde. widmete sich der Industriegeschichte rund um den alten Dorfanger in Reinickendorf. Der Rundgang zeigte auf, wie sich aus einem Bauerndorf ein Standort für gleich drei große Industrieunternehmen wurde: Schwarzkopff, Turbon Ventilatoren und Prometheus Getriebe.

 

Roedernalle Kiezspaziergang 2018Geschichte(n) hinter der Fassade 

September 2018, Reinickendorfer Roedernallee

Der historische Kiezspaziergang durch das Reinickendorfer Industrieviertel in der Roedernallee – Straße der „Hidden Champions" führte vom S-Bahnhof Alt-Reinickendorf zu neun Stationen, die an die Pioniere von Industrie und Gewerbe im Bezirk erinnern. Das mit City-Tax Mitteln geförderte Projekt macht durch die „Geschichten hinter der Fassade“ Wirtschaftsgeschichte und Industriekultur erlebbar und zeigt, wie sehr die Vielfalt Berlins sich auch in den Kiezen, in den Bezirken spiegelt.

TAG der Archive 2018Tag der Archive 2018 – ein voller Erfolg

März 2018, Reinickendorf

Am Sonnabend, dem 3. März, luden bei klirrender Kälte elf Berliner Archive die interessierte Berliner Öffentlichkeit zum 9. Tag der Archive ein. In Reinickendorf konnten „Drei auf einen Streich“ besucht werden, denn Landesarchiv, WASt und Wirtschaftsarchiv hatten ihr Programm aufeinander abgestimmt und eng kooperiert. Fast 500 Besucherinnen und Besucher kamen an den Eichborndamm – mehr als hundert nutzten das Angebot des BBWA. Mehr...

ScholzGedenktafelenthüllung

März 2018, Wirtschaftsarchiv

Prof. Dr. Albrecht Scholz ist der Gründer des Historischen Archivs der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, das sich im BBWA befindet. Scholz war nicht nur Dermatologe, sondern auch Wissenschaftshistoriker, Chronist seiner Zunft und Biograph zahlreicher bedeutender Dermatologen, insbesondere auch der jüdischen Hautärzte, die im Nationalsozialismus verfolgt, ermordet oder ins Exil getrieben wurden. Zu Ehren von Prof. Scholz enthüllten dessen Witwe, der ehemalige Präsident der DDG Rudolf Stadler sowie der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Geschichte der Dermatologie und Venerologie Volker Wendt eine Gedenktafel, die ihren Platz im Magazin des Wirtschaftsarchivs gefunden hat. Hier wird sie flankiert vom Buchbestand des DDG-Archivs, das als Archiv eines Berufsverbandes ins Wirtschaftsarchiv gefunden hat, wo Nachlieferungen aus Nachlässen bedeutender Dermatologen den Bestand ständig erweitern. Mehr...

256 11Preis für Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsgeschichte 2017

November 2017, Mendelssohnsaal

Klaus Wowereit, ehemaliger Regierender Bürgermeister Berlins übergab anlässlich des 18. Abends zur Industriekultur in der IHK Berlin Anna Rosemann den Preis für Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsgeschichte. In seinem Grußwort betonte Klaus Wowereit, die Notwendigkeit, die wichtige Arbeit des BBWA weiterhin zu unterstützen.

Anna Rosemann, Studentin der Europäischen Kulturgeschichte an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) erhält die Würdigung für ihre Master-Arbeit über die Berliner Fotoagentur „Zander & Labisch“. Die Preisträgerin wurde aus zahlreichen Bewerbungen ausgewählt und mit 500 Euro Preisgeld ausgezeichnet, das vom Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V. dotiert wurde. Die Arbeit wird in geeigneter Form veröffentlicht. In ihrer Masterarbeit beleuchtet Anna Rosemann die Geschichte der ersten Agentur für Pressefotografie in Berlin „Zander & Labisch“: Sie zeichnet deren Entwicklung von der Gründung 1895 bis zu ihrer Zwangsauflösung 1939 – die Inhaber waren jüdischer Herkunft – nach und berücksichtigt dabei insbesondere fotografische und wirtschaftliche Gesichtspunkte. Die Firma porträtierte u. a. Theodor Fontane, Gerhart Hauptmann, Bertolt Brecht, Max Schmeling und Rudolph Virchow. Die Master-Arbeit mit dem Titel „Zander & Labisch (1895-1939) – Eine Fotoagentur zwischen Moderneentwicklung und NS-Kulturpolitik“ wurde betreut. Mehr...

TagungsbandTagungsband: Die beiden Lausitzen. Wirtschaft, Geschichte und Industriekultur in Brandenburg  und Sachsen

November 2015

Unter dem Titel "Die beiden Lausitzen. Wirtschaft, Geschichte und Industriekultur in Brandenburg und Sachsen" erscheint im LIT-Verlag der Tagungsband zur gleichnamigen Veranstaltung, die am 6. und 7.  Oktober 2014 in der IHK Cottbus stattfand. Herausgegeben wurde er von Björn Berghausen und Dirk  Schaal. Der Band dokumentiert die erste gemeinsame Veranstaltung des Berlin-Brandenburgischen  Wirtschaftsarchivs und der Koordinierungsstelle Sächsische Industriekultur. 

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PreisBerlin BrandenburgischeWirtshaftsgeschichte 2015Preisverleihung: Preis für Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsgeschichte

November 2015, Goldberger-Saal

Mit dem erstmalig vergebenen Preis wurde ein Forschungsgebiet in den Fokus gerückt, das bisher zu wenig Beachtung gefunden hat und für das es neuer Anreize bedarfAufgerufen waren Studenten und Absolventen von Universitäten und Fachhochschulen, ihre Diplom-, Master- oder Bachelorarbeiten zu Themen einreichen, die den Erkenntnis- und Wissenstand auf dem Gebiet der regionalen Wirtschaftsgeschichte Berlin-Brandenburgs vertiefen und bereichern. Wirtschafts-, unternehmens- und gesellschaftshistorische Themen sollten den Forschungsstand widerspiegeln sowie auch für die interdisziplinäre Förderung der Auseinandersetzung mit Wirtschaftsgeschichte Anreiz sein. Mit der Auszeichnung, die von Edzard Reuter, Ehrenbürger Berlins, übergeben wurde, würdigt das BBWA Abschlussarbeiten, die in besonderer Weise Traditionslinien in der Region Berlin-Brandenburg beschreiben und damit Wege für das weitere Zusammenwachsen des Standorts identifizieren. Die preisgekrönte Arbeit ist die am Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Humboldt-Universität Berlin von Simon Lengemann vorgelegte Masterarbeit mit dem Titel „Mieter, Hausbesitzer und Wohlfahrtsamt. Berliner Arbeiterviertel in der Großen Depression 1929 bis 1933“.

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TagungenundmehrKlosterhuisJubiläumsfeier: 10 Jahre BBWA

November 2014, in den Erweiterungsflächen des BBWA

Den feierlichen Empfang in den Erweiterungsflächen des Magazins eröffnete Prof. Dr. Klaus Dettmer als Vorsitzender des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs e.V., indem er den zahlreichen Helferinnen und Helfern dankte, die nicht zuletzt mit ehrenamtlichem Engagement das Archiv aus der Taufe gehoben und seine Arbeit ermöglicht haben. Er unterstrich, wie wichtig die Gründung des Regionalen Wirtschaftsarchivs vor zehn Jahren gewesen ist. Auch Prof. Dr. Jürgen Kloosterhuis, der das Grußwort im Namen des Beirates sprach, betonte die Bedeutung eines Wirtschaftsarchivs für die wirtschaftlich und industriell bedeutsame Hauptstadtregion. Er erinnerte an die Gründungen der anderen Regionalen Wirtschaftsarchive in Deutschland, deren erstes das 1906 in Köln begründete Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsarchiv ist. Der Beirat begleitet die Arbeit des BBWA mit wissenschaftlichen Ratschlägen und umfassender Unterstützung. 

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Martin Gorholt GrußwortTagung: Die beiden Lausitzen. Wirtschaft, Geschichte und Industriekultur in Brandenburg und Sachsen 

Oktober 2014, IHK Cottbus und Kunstmuseum „Dieselkraftwerk“

Martin Gorholt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, sprach die Grußworte zur Tagung „Die beiden Lausitzen. Wirtschaft, Geschichte und Industriekultur in Brandenburg und Sachsen“ in der IHK Potsdam und im Kunstmuseum „Dieselkraftwerk“. Als erste gemeinsame Veranstaltung der Koordinierungsstelle Sächsische Industriekultur und des BBWA hatte die Tagung einen übergreifenden Ansatz: Sowohl Nieder- als auch Oberlausitz sollten in den Blick genommen, regional historische wie aktuelle wirtschaftliche Fragen integriert und schließlich – unter Rückgriff auf den Begriff Industriekultur – die Zukunft der Industrieregion Lausitz diskutiert werden.

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TagungenundmehrAbenhausenabendDankeschönveranstaltung: Mit Dr. Abenhausen um die Welt

September 2013 im Landesarchiv Berlin

Nach Abschluss des ersten Ehrenamtsprojektes hat das Wirtschaftsarchiv zur Dankeschönveranstaltung für die ehrenamtlichen Helfer des Transkriptionsprojektes zum Nachlass Alfred Abenhausens eingeladen. Die Veranstaltung richtete sich nicht nur mit einem großen Dankeschön an die Senioren, sondern an alle Freunde, Förderer, Mitglieder und Interessierte. Die Gäste des Abends bekamen Informationen zu dem so ungewöhnlichen Projekt und erhielten Einblick in die Arbeit der Senioren. Mit bebilderten Vorträgen von Prof. Dr. Hasso Spode (Historisches Archiv zum Tourismus an der TU Berlin) über Dampferreisen und einer biographischen Skizze über Dr. Alfred Abenhausen von BBWA-Geschäftsführer Björn Berghausen fand das erste erfolgreiche Transkriptionsprojekt einen gelungenen Abschluss. Die Vorträge gaben Einblick in den spannenden Inhalt der Reisetagebücher, den Tourismus um 1900 und die Besonderheiten einer bürgerlichen Familie Berlins.

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Tagung Potsdam 2007Tagung: Potsdam – Berlin. Unternehmertum, Kultur, Lebensstil 

November 2007, Potsdamer Villa Arnim

Die Tagung „Potsdam – Berlin. Unternehmertum, Kultur, Lebensstil“ fand in der Potsdamer Villa Arnim statt. Gemeinsam mit dem Berliner Netzwerk für Unternehmensgeschichte, dem Center for Metropolitan Studies (CMS) in Berlin und dem Industrieclub Potsdam e.V. sowie dem Forschungsinstitut Facts & Files organisiert, thematisierte die Veranstaltung unter Mitwirkung des BBWA die Biografien von Unternehmern in Potsdam und Berlin ausgehend vom 19. Jahrhundert bis in die heutige Zeit.

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