14. Industriekulturabend im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
zum Industriestandort Hennigsdorf

Im Fokus des Abends zur Industriekultur in Potsdam stand die über hundertjährige wechselvolle Geschichte des Industriestandortes Hennigsdorf von der AEG bis zu Bombardier. Im September 2010 feierte die Bombardier Transportation GmbH den 100. Jahrestag des Werkes in Hennigsdorf bei Berlin. Heute ist das Hennigsdorfer Werk der größte Standort des Konzerns in Europa. Wirtschaftliche und politische Auf- und Umbrüche waren für die Entwicklung des Werkes prägend. Die Geschichte des Standortes reicht bis 1909 zurück. Die Entscheidung der „Allgemeinen Electricitäts-Gesellschaft“ (AEG), eine eigene Fabrik zur Herstellung von Porzellanisolatoren zu errichten, der Grundstückskauf in Hennigsdorf, ein weit in die Zukunft reichendes Investitionsprogramm, markante Meilensteine der Bahntechnik im Lokomotiv- und Triebwagenbau sowie die Entwicklung der letzten Jahre, insbesondere die Überführung eines Großkombinates aus der DDR-Planwirtschaft in die freie Marktwirtschaft und die Übernahme durch die Bombardier Transportation GmbH, wurden betrachtet. Durch den Abend führte der Vorsitzende des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs Prof. Dr. Klaus Dettmer. Nach der Begrüßung der Gäste kündigte er die Vorträge der geladenen Referenten an.

Im Anschluss richtete Dr. Peter Strunk, Bereichsleiter Kommunikation der WISTA-MANAGEMENT GMBH, in seinem Vortrag Von der AEG zu Bombardier den Blick – beginnend im Jahr 1888 – auf markante Meilensteine in der Bahntechnik und die wechselhafte Entwicklung des Standortes bis heute. 

Der ehemalige Betriebsratsvorsitzende des Werkes Hennigsdorf Karl-Heinz Graffenberger  beleuchtete in seinem Vortrag „Transformation der Großindustrie – am Beispiel des Überganges von LEW zu AEG“ die Zeit des Industriestandortes aus eigenem Erleben ab 1975 als er die Vertretung der Belegschaft übernahm. Er gab Einblicke in die Entwicklung des Standortes zur DDR-Zeit sowie in Prozesse während der Zeit der Wende und danach.

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