Industriespaziergnge

Ehrenamt statt Arbeitslosigkeit

In dem neuen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung geförderten Projekts soll mit Hilfe der Teilnehmenden die Wirtschaftsgeschichte Reinickendorfs aufgearbeitet werden. Gleichzeitig wird eine Verbesserung der sozialen Integration und Beschäftigungsfähigkeit angestrebt. Gemeinsam mit den Teilnehmenden möchte das Wirtschaftsarchiv für die folgenden sieben Straßen in Reinickendorf herausfinden, welche Produkte, Erfindungen und Patente u.v.a.m. dort hervorgebracht wurden:
(1) Borsigwalde (nördl. Holzhauser Straße/Eichborndamm),
(2) Lübarser/Oranienburger Straße,
(3) Kopenhagener/Flottenstraße,
(4) Roedernallee,
(5) Saalmannstraße/Ollenhauer Straße,
(6) Mudrack-/Residenz-/Amendestraße und
(7) Wittestraße.
Hierfür werden Freiwillige gesucht, die die wirtschaftsgeschichtlich interessanten Orte in den genannten Straßen nach Vorgabe abgehen und fotografieren, lokale Daten erheben sowie nach Informationen in historischen Akten suchen. Die gewonnen Erkenntnisse sollen in Faltblättern und Webseiten-Einträgen nachhaltig dokumentiert werden und die Grundlage für Spaziergänge zu den industriekulturellen, städtebaulichen und wirtschaftshistorischen Sehenswürdigkeiten Reinickendorfs bilden.

Am Ende sollen alle etwas davon haben: Die Teilnehmenden haben Engagement und Kenntnisse bewiesen, konnten mitmachen und mitbestimmen, haben neue Kontakte, neue Dialoge, eine spannende Aufgabe bewältigt, neue Menschen und neue Strukturen kennen gelernt. Der Bezirk Reinickendorf bekommt ungewöhnliche Erlebnisspaziergänge in Sachen Wirtschaftsgeschichte und Industriekultur. Und das Wirtschaftsarchiv hat seine historischen Dokumente und Archivalien nutzen können, um die Geschichten aus der Nachbarschaft zu erzählen, die schon lange in den Regalen darauf warten.

Das Projekt „Industriespaziergänge“ wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit.

Ansprechpartner:
www.bb-wa.de
Tel: 030 41190698 Fax: 030 41190699
E-Mail: mail@bb-wa.de
Björn Berghausen M.A. (Geschäftsführer) oder Tania Estler-Ziegler (Archivarin)

Das Wirtschaftsarchiv sucht Freiwillige zwischen 54 Jahren und dem Rentenalter für Industriespaziergänge in Reinickendorf

Berlin, 18. April: Das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv sucht ab sofort interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Reinickendorf, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, weil sie zurzeit oder schon lange ohne Beschäftigung oder Arbeit sind. Gesucht werden Arbeitslose und nichterwerbstätige Personen ab 54 Jahren, die ihre Fähigkeiten erweitern wollen und sich etwas Neues zutrauen.

Weblog des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs

17. Industriekulturabend: „Fahrzeuge aus Ludwigsfelde

17. Industriekulturabend:  „Fahrzeuge aus Ludwigsfelde Zum 16. Juni 2017  hat das Wirtschaftsarchiv wieder zu einem Industriekulturabend in Brandenburg geladen. Als Veranstaltungsort stellte unser Kooperationspartner, das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, seinen Veranstaltungssaal im historischen Kutschstall in Potsdam zur Verfügung und gab dem vierten Potsdamer Themenabend einen attraktiven und würdigen Rahmen.Weiterlesen ...

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