Roederalle Spaziergang

Roedernalle

Dieser Spaziergang über die südliche Roedernalle bietet ein spannendes Nebeneinander von Historie und gegenwärtiger Industriekultur. Er beginnt am heutigen S-Bahnhof Alt Reinickendorf, der aus dem Jahr 1893, dem Eröffnungsjahr der sogenannten Kremmener Bahn, stammt. Er bildete die die Grundlage für das Entstehen der Industriebgebiete von Tegel, Borsigwalde und Reinickendorf.  1907 folgte der Güterbahnhof Reinickendorf, von dem aus mit zwei Industriebahnen die umliegenden, sich neu entwickelnden Industriegebiete erreicht werden konnten.

Die Roedernalle trägt ihren Namen nach Siegfried Graf von Roedern, der sich als Landrat des Kreises Niederbarnim insbesondere um den Ausbau der Infrastruktur der nördlich Berlins gelegenen Landgemeinden verdient gemacht hatte. Gegen 1900 siedelten sich entlang dieser nach Oranienburg führenden Chaussee Industriebetriebe an, denen es in Berlin zu eng geworden war. Es waren eher mittelständische Unternehmen, die von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt erfolgreich am Markt agierten, eben "Hidden Champions", wie man heute in Fachkreisen sagt – und diese Tradition der "Hidden Champions" wirkt erfreulicherweise bis in unsere Zeit hinein.

 

Holzmann-Bildarchiv

Professionelle Bearbeitung

Professionelle Bearbeitung Mit der Vorführung der Werkstrecken anlässlich der Präsentation der Ergebnisse in der Werkstatt Faktura gGmbH erhielten BBWA-Geschäftsführer sowie die das Holzmann-Bildarchiv-Projekt begleitenden Bildarchivare Einblick in die Bearbeitung der Digitalisate. Weiterlesen ...

Ingenieursprojekt

Berliner Senat unter-
stützt das BBWA

Der Berliner Senat unterstützt das BBWA beim Aufbau des Philipp-Holzmann-Bildarchivs durch Zuwendungen aus dem Haushalt 2018/19. Das Projekt ist bei der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Einrichtungsförderung Museen, Archive und Bibliotheken angesiedelt. Damit ist sichergestellt, dass nicht nur das komplette Bildarchiv gerettet, der professionellen und digitalen Bearbeitung zugeführt sondern  ein einmaliges Kulturgut über die Stadtgrenzen hinaus für die Zukunft erhalten wird.

Hoppenstedt 1

Über die Wirtschaft für die Wirtschaft

Hoppenstedt-Berichte der Jahre 1951 bis 1967 sind jetzt im BBWA einzusehen. Ihr Ursprung ist der Entwicklung eines neuen Geschäftsmodells zu verdanken, mit dem die Familie Hoppenstedt 1929 begann. Mit Veröffentlichungen über die Wirtschaft für die Wirtschaft wollten sie eine verlässliche Orientierungshilfe für Kapitalanleger, Wettbewerber und Unternehmensgründer schaffen. Die Idee führte zum Erfolg. Bis 2000 hat die Familie den Verlag kontinuierlich ausgebaut. Die ehemaligen Marke Hoppenstedt ist in die Bisnote-Gruppe eingegangen. Bisnote ist in Europa einer der größten Anbieter für digitale Wirtschaftsinformationen.

IHK Umbettungsarbeitn

Volldampf bei der Umbettung

Zurzeit arbeiten mehrere Mitarbeiter der Agens eGmbH mit Volldampf an der Umbettung von 390.000 Mitgliederakten der Industrie und Handelskammer Berlin, die bis jetzt auf 950 Laufmetern in Stehordnern aufbewahrt wurden. Das Kooperationsprojekt des BBWA, der IHK Berlin und der AgensGmbH versteht sich als Beitrag zur Erhaltung des kulturellen Erbes Berlins und dessen Zugänglichkeit. Mehr...