U6/5 - Franz Klawe – Butter-, Kaffee-, Kolonialwaren-Großhandel 

Butter Klawe

Franz Klawe – Butter-, Kaffee-, Kolonialwaren-Großhandel

In den Adressbüchern von Berlin taucht die Butterhandlung Franz Klawe erstmals 1897 in der Mauerstr. 83 in Berlin-Mitte auf. Laut Handelsregister, das sich im Landesarchiv Berlin befindet, wurde die Firma allerdings erst am 25.12.1901 eingetragen. Das Stammgeschäft ist zunächst in der Mauerstr. 83 (ab 1908 in der Nr. 85). Dort verkauft Franz Klawe nicht etwa nur Butter, sondern auch frisch gerösteten Kaffee und Kolonialwaren. Zu Weihnachten wurden neben „Allerfeinsten Auszugmehl `Klawe-Gold´“ auch Sultaninen, „Prima Korinthen“, „Feinster blauer Mohn“, Dosen mit Mirabellen oder Erdbeeren, aber auch Oelsardinen, harte Cervelat- und Salami-Wurst und 50%tiger Jamaika-Rum-Verschnitt angeboten. Schon 1906 besitzt er zwei Filialen in Kreuzberg, zwei in Schöneberg und eine Filiale am Bahnhof Wannsee.

1908 tritt Franz Klawes Bruder Wilhelm in das Unternehmen ein, das von diesem Zeitpunkt als „Franz Klawe & Co.“ firmiert und in der Mauerstraße 85 ansässig ist. Am 8. Oktober 1934 erhält Hans Klawe Prokura. Er ist der Sohn von Franz Klawe. Knapp drei Wochen danach stirbt Franz Klawe und vererbt laut Testament vom 28. Juni 1929 seine Firma sowie zwei Grundstücke an seinen Bruder, seinen Sohn und seine Ehefrau Maria Klawe, geb. Mancke.Zum 1. Januar 1935 wird das Unternehmen zur „Franz Klawe oHG“. Schon im November 1936 beginnt die Liquidation, die zu einer endgültigen Löschung im August 1938 führt.

Umfang:
ca. 5 cm Papier (gehört zur Sammlung der Kleinstbestände)

Nutzung:
uneingeschränkt

Laufzeit:
1935 - 1938

Erschließung:
Findbuch, Datenbank

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Briefkopfsammlung

Die Sammlung beinhaltet nicht nur aufwändig gestaltete Briefköpfe aus 180 Jahren Berlin-Brandenburgischer Unternehmensgeschichte, sondern auch Kataloge, Werbeunterlagen und interessante Geschäftspapiere. Bis heute wurde die Sammlung auf 4.000 Firmenbögen ergänzt. Bisher war die Sammlung Inhalt von fünf Bildungsprojekten mit Schülern und angehenden FAMIs.

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Historisches Archiv der DDG

Das historische Archiv der DDG besteht aus einem Bestand mit 112 Akteneinheiten sowie einer Sammlung von 249 Zeitschriften und Büchern.. Zu Ehren von Prof. Albrecht Scholz, dem die Deutsche Dermatologische Gesellschaft die Gründung dieses DDG-Archivs verdankt, wurde in einer Feierstunde zu seinem 5. Todestag 2018 eine  Gedenktafel im Magazin des Wirtschaftsarchivs aufgehängt.

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IHK-Mitgliedsakten

390.000 Einzelakten geben Antwort auf Fragen zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Berlins und bilden eine einzigartige Quelle zur Geschichte der West-Berliner Wirtschaft für den Zeitraum 1945 bis 1990 und bringen zugleich die historischen Zäsuren von 1933, 1945, 1948, 1961 und 1990 zum Ausdruck.

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