V2/2  Schwartzsche Villa Steglitz e.V.

Schwartzsche Villa

Schwartzsche Villa Steglitz e.V.

Die Schwartzsche Villa, gelegen in Berlin-Steglitz und Ende des 19. Jahrhunderts als Sommersitz von Bankier Carl Schwartz erbaut, war der Ausgangspunkt für die Entstehung des Trägervereins Schwartzsche Villa e.V. Damals noch unter dem Namen "Kulturinitiative Lankwitz" hatte man es sich zum Ziel gesetzt, das Gebäude, das dem Ausbau des Rathauses weichen sollte, zu retten und für die Allgemeinheit zugänglich zu machen. Man warb mit der Aussage „Im Bezirk Steglitz gibt es ein erhebliches räumliches Defizit für die Durchführung von bezirklichen kulturellen Veranstaltungen“. Die Villa war das passende Objekt für diese kulturellen Veranstaltungen und man setzte sich ab 1981 für den Erhalt des Gebäudes ein. Zwei Jahre später war das erste Ziel erreicht, die Villa wurde unter Denkmalschutz gestellt. Im selben Jahr gründete sich schließlich der Verein und setzte sich dafür ein, die Villa zu nutzen. Der Verein entwickelte erste Nutzungskonzepte, doch es sollten noch einige Jahre vergehen, bis diese verwirklicht werden konnten.
Erst im Jahre 1991 bewilligte das Berliner Abgeordnetenhaus die Bausumme von 10 Millionen DM und vier Jahre später erfolgte die Eröffnung als Kulturhaus. In der Zwischenzeit war der Verein jedoch nicht untätig. Man hatte viele Ideen und wollte diese verwirklichen. Als Zwischenlösung fand man 1989 die „Treppenhäuser“ an der Albrechtstraße; direkt unter der Autobahn gelegen, dienten sie ursprünglich als Aufgang zu den Bushaltestellen. Dort installierte Paul Pfarr seine „Widmung für Beuys“, dort wurde Prosa und Lyrik vorgetragen, dort spielte „Nimm 4“ Rock'n'Roll.
In den nächsten Jahren wurden noch viele weitere Veranstaltungen im Bezirk geplant, bis sich der Verein (wahrscheinlich) 2007 auflöste.

Umfang:
0,2 lfm

Nutzung:
uneingeschränkt

Laufzeit:
1983 - 1990

Erschließung:
erschlossen (Findbuch, Datenbank)

 

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Briefkopfsammlung

Die Sammlung beinhaltet nicht nur aufwändig gestaltete Briefköpfe aus 180 Jahren Berlin-Brandenburgischer Unternehmensgeschichte, sondern auch Kataloge, Werbeunterlagen und interessante Geschäftspapiere. Bis heute wurde die Sammlung auf 4.000 Firmenbögen ergänzt. Bisher war die Sammlung Inhalt von fünf Bildungsprojekten mit Schülern und angehenden FAMIs.

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Historisches Archiv der DDG

Das historische Archiv der DDG besteht aus einem Bestand mit 112 Akteneinheiten sowie einer Sammlung von 249 Zeitschriften und Büchern.. Zu Ehren von Prof. Albrecht Scholz, dem die Deutsche Dermatologische Gesellschaft die Gründung dieses DDG-Archivs verdankt, wurde in einer Feierstunde zu seinem 5. Todestag 2018 eine  Gedenktafel im Magazin des Wirtschaftsarchivs aufgehängt.

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IHK-Mitgliedsakten

390.000 Einzelakten geben Antwort auf Fragen zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Berlins und bilden eine einzigartige Quelle zur Geschichte der West-Berliner Wirtschaft für den Zeitraum 1945 bis 1990 und bringen zugleich die historischen Zäsuren von 1933, 1945, 1948, 1961 und 1990 zum Ausdruck.

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