Karriere2Thomas

Berliner Kaufleute, Foto-Sammlungen und Industriekultur Abschlussbericht zum Ende des Praktikums

Veröffentlicht am 23. Juli 2015 im Archivspiegel

Alles hat ein Ende, auch meine Zeit hier im Wirtschaftsarchiv. Anfang Januar 2015 begannen meine sechs Monate am Eichborndamm 167, und Ende Juli diesen Jahres nehmen sie ihr Ende: Eine lehr- und abwechslungsreiche Zeit, die gefühlt viel schneller verstrich und von der ich keinen Tag missen möchte.

Ein großer Teil meiner Arbeit galt der Bearbeitung des Bestandes „Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V.“, der nun – vollständig verzeichnet und unter dem Kürzel V 2/5/1-615 ordentlich in Archivkartons verstaut – im Magazin seinen Platz gefunden hat. Bis dahin war es ein langer Weg. Insbesondere die Bearbeitung und Sortierung der Bildersammlung kostete einige meiner Nerven. Doch nicht zuletzt dank der tatkräftigen Unterstützung altgedienter VBKI-Mitglieder, die uns bei der Verschlagwortung von Personen, Orten und Ereignissen unschätzbare Dienste erwiesen, steht auch hier ein gutes Ergebnis zu Buche.

Neben der Bestandsbearbeitung waren meine Tage angefüllt mit der täglichen anfallenden Archivarbeit: dem Telefonat- und Posteingang, der Bearbeitung von Nutzeranfragen und der Betreuung der Nutzer vor Ort, Recherchen zu Unternehmen, Wirtschaftsstandorten, Bildmaterial etc., dem Schreiben von Artikeln zur Wirtschaftsgeschichte Berlins und Brandenburgs für den Archivspiegel-Blog oder Wirtschaftsmagazine und – ja – auch Kaffeekochen (denn frischer Kaffee ist überlebenswichtig, und ich war stets der Erste, dem er zu einem guten Start in den Tag verhalf!).

In guter Erinnerung werde ich auch die vom Wirtschaftsarchiv ausgerichteten Vortragsabende behalten, die mein Wissen um die Berliner Wirtschaft bereicherten und meinen Horizont erweiterten. Dank dieser und anderer Events kann ich nun etwas mit den Begriffen „Elektropolis“, „Industriekultur“ oder auch der „Berliner Mischung“ anfangen.

Mein Dank gilt Björn Berghausen und Archivar Raphael Hartisch, die mich in all meinem Tun unterstützten und mir stets mit Rat und Tat zur Seite standen. Schon im August werde ich das Wirtschaftsarchiv und die Zeit, die ich hier verbracht habe, vermissen. 

Veröffentlicht am 23. Juli 2015 im Archivspiegel

Alles hat ein Ende, auch meine Zeit hier im Wirtschaftsarchiv. Anfang Januar 2015 begannen meine sechs Monate am Eichborndamm 167, und Ende Juli diesen Jahres nehmen sie ihr Ende: Eine lehr- und abwechslungsreiche Zeit, die gefühlt viel schneller verstrich und von der ich keinen Tag missen möchte.

Ein großer Teil meiner Arbeit galt der Bearbeitung des Bestandes „Verein Berliner Kaufleute und Industrieller e.V.“, der nun – vollständig verzeichnet und unter dem Kürzel V 2/5/1-615 ordentlich in Archivkartons verstaut – im Magazin seinen Platz gefunden hat. Bis dahin war es ein langer Weg. Insbesondere die Bearbeitung und Sortierung der Bildersammlung kostete einige meiner Nerven. Doch nicht zuletzt dank der tatkräftigen Unterstützung altgedienter VBKI-Mitglieder, die uns bei der Verschlagwortung von Personen, Orten und Ereignissen unschätzbare Dienste erwiesen, steht auch hier ein gutes Ergebnis zu Buche.

Neben der Bestandsbearbeitung waren meine Tage angefüllt mit der täglichen anfallenden Archivarbeit: dem Telefonat- und Posteingang, der Bearbeitung von Nutzeranfragen und der Betreuung der Nutzer vor Ort, Recherchen zu Unternehmen, Wirtschaftsstandorten, Bildmaterial etc., dem Schreiben von Artikeln zur Wirtschaftsgeschichte Berlins und Brandenburgs für den Archivspiegel-Blog oder Wirtschaftsmagazine und – ja – auch Kaffeekochen (denn frischer Kaffee ist überlebenswichtig, und ich war stets der Erste, dem er zu einem guten Start in den Tag verhalf!).

In guter Erinnerung werde ich auch die vom Wirtschaftsarchiv ausgerichteten Vortragsabende behalten, die mein Wissen um die Berliner Wirtschaft bereicherten und meinen Horizont erweiterten. Dank dieser und anderer Events kann ich nun etwas mit den Begriffen „Elektropolis“, „Industriekultur“ oder auch der „Berliner Mischung“ anfangen.

Mein Dank gilt Björn Berghausen und Archivar Raphael Hartisch, die mich in all meinem Tun unterstützten und mir stets mit Rat und Tat zur Seite standen. Schon im August werde ich das Wirtschaftsarchiv und die Zeit, die ich hier verbracht habe, vermissen.

 

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