2009

Wirtschaftsarchiv eröffnet

Bjrn BerghausenDie Berliner Kammern und VBKI sagen ihre Fördermitgliedschaft im Trägerverein für den Fall zu, dass es dem Verein gelingt aus eigenen Akquisebemühungen 10.000 Euro beizusteuern. Der Verein beginnt unverzüglich mit der Einwerbung von Fördermitgliedern und juristischen Mitgliedern aus der Berliner Wirtschaft.

Ab 1. April 2009 übernimmt Björn Berghausen, Historiker von der Universität Jena, die Unterstützung des Vorstandes bei Akquise- und Aufbaubemühungen.

Am 1. August 2009 kann des BBWA den Berliner Kammern und dem VBKI die vier ersten Fördermitglieder vorstellen, die zusammen die geforderten 10.000 Euro Mitgliedsbeitrag erbringen:

 

  • Bayer Schering Pharma AG
  • Berlin-Chemie AG
  • Berliner Stadtreinigungsbetriebe
  • Siemens AG

Die Industrie- und Handelskammer Berlin, der VBKI und die Handwerkskammer Berlin folgen vereinbarungsgemäß. Alle zusammen tragen dazu bei, dass die ersten eigenen Magazinflächen für ein aufzubauendes Wirtschaftsarchiv angemietet werden können. Die Option auf die 200 m² Archivfläche am Eichborndamm (s. 2008) wird eingelöst. Am 30. Juni werden die Räume übernommen. Die Nähe des Landesarchivs Berlin und der Wehrmachtsauskunftsstelle des Bundesarchivs, die beide in direkter Nachbarschaft am Eichborndamm liegen, versprechen Synergie-Effekte für Archivnutzer.

Die Geschäftsstelle im Landesarchiv Berlin wird aufgelöst. Uwe de la Motte übernimmt ehrenamtlich die Redaktion verschiedener Printmedien des Wirtschaftsarchivs.

Im Februar 2009 erstellt Günther Luxbacher, Technische Universität, Institut für Philosophie, Wissenschaftstheorie, Wissenschafts- und Technikgeschichte, ein Gutachten zur Archivwürdigkeit der IHK-Mitgliedsakten.

Das Landesarchiv Berlin übergibt die IHK-Unternehmensmitgliedsakten an das BBWA und sponsort die Transportkosten. Der Gesamtumfang beläuft sich auf 10.000 Ordner mit 390.000 Einzelakten Die restlichen, bis dahin bei den Berliner Wasserbetrieben untergekommenen Archivalien werden in die neuen Magazinflächen verbracht. 10.000 Bücher der Weltwirtschaftlichen Gesellschaft e.V. und weitere Bände wirtschaftswissenschaftlicher Literatur werden aufgestellt.

Noch vor der Eröffnung des Wirtschaftsarchivs wird der Ostdeutsche Sparkassenverband als erstes brandenburgisches Unternehmen Fördermitglied.

Dank tausender Stunden ehrenamtlicher Arbeit von engagierten Mitgliedern und mit maßgeblicher Unterstützung des Landesarchivs Berlin wird am 26. September 2009 das Wirtschaftsarchiv offiziell eröffnet.